Wintercamps in Liddes: Ski, Sprachen und Alpen im Herzen der Region St. Bernhard
Das Wichtigste auf einen Blick: Die friLingue Wintercamps in Liddes bieten 15 Stunden Ski- oder Snowboardunterricht pro Woche kombiniert mit 12 Stunden Sprachunterricht (oder Mathematik) in sehr kleinen Gruppen von 6 Teilnehmenden. Drei verschiedene Skigebiete (Vichères-Liddes, Champex-Lac und La Fouly) warten darauf, entdeckt zu werden – mit atemberaubenden Alpenlandschaften und Zugang zu drei besonderen Skigebieten im Wallis. Tagsüber fahren die Kinder am Vormittag Ski und verbessern am Nachmittag ihre Sprachkenntnisse, begleitet von Betreuenden, die sowohl Ski- als auch Sprachunterricht geben. Eine Woche gibt es ab CHF 1'300, alles inklusive ausser der Materialmiete. Dazu kommen zwei Ausflüge pro Woche in einer Region voller Geschichte und Natur, ein abwechslungsreiches Abendprogramm und eine internationale Atmosphäre, in der Lernen und Abenteuer zusammengehören.
Willkommen in der Region St. Bernhard: Drei Skigebiete, eine einzigartige Region
Du suchst ein Wintercamp für dein Kind? Einen Ort, an dem es sowohl beim Ski- oder Snowboardfahren als auch sprachlich Fortschritte machen kann? Wo es eine der schönsten Alpenregionen der Schweiz entdeckt – die Heimat der legendären Bernhardinerhunde?
Willkommen in Liddes, im Herzen der Region St. Bernhard.
Liddes steht vor allem für eine ganze Region. Nicht nur ein einziges Skigebiet, sondern ein weitläufiges Gebiet im Wallis mit drei unterschiedlichen Skigebieten, von denen jedes seinen eigenen Charakter hat. Vichères-Liddes, Champex-Lac und La Fouly (Val Ferret) erstrecken sich über spektakuläre Landschaften, überragt vom Grossen St. Bernhard (2473 m), der seit Jahrhunderten über die Reisenden wacht, die diese Berge durchqueren.
Hier treffen Geschichte und Geografie aufeinander. Jeder Berg erzählt seine eigene Geschichte. Die Natur ist ursprünglich und unberührt, weit weg von überfüllten Grossskigebieten. In Liddes gibt es keine überfüllten Pisten – hier können die Kinder entspannt Ski oder Snowboard fahren und die Abfahrten in ihrem eigenen Tempo geniessen.
Die Stärke der Region St. Bernhard liegt in dieser Vielfalt. Dein Kind ist nicht auf ein einziges Skigebiet beschränkt. Während seines Aufenthalts entdeckt es drei unterschiedliche Skiwelten, die je nach Niveau und Vorlieben passende Möglichkeiten bieten:
Vichères-Liddes: Das ist unser Hauptskigebiet, direkt in der Nähe unserer Unterkunft. Perfekt für AnfängerInnen und alle, die sich in ihrem eigenen Tempo verbessern möchten. Die Pisten sind abwechslungsreich, sonnig und bieten Bereiche für jedes Niveau. Hier verbringen unsere Skigruppen den Grossteil der Vormittage.

Champex-Lac: Rund 20 Minuten mit dem Shuttle entfernt bietet dieses Skigebiet eine beeindruckende Landschaft. Champex ist bekannt für seinen türkisfarbenen See, umgeben von Wäldern und mit Blick auf das Combins-Massiv. Nicht umsonst wird es auch als „kleines Kanada der Schweiz“ bezeichnet. Die Pisten sind abwechslungsreich, teilweise höher gelegen und anspruchsvoller – ideal für SkifahrerInnen, die Fortschritte machen oder eine neue Herausforderung suchen.

La Fouly (Val Ferret): Für die Abenteuerlustigeren. Mitten im wilden und ursprünglichen Val Ferret gelegen, bietet La Fouly ein spektakuläres Terrain für SkifahrerInnen aller Niveaus – mit zusätzlichen Möglichkeiten für Freeride und anspruchsvollere Abfahrten.
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Während der Woche entdecken die Kinder diese drei Skigebiete, passen ihre Technik an unterschiedliche Gelände an und erleben, wie sie durch abwechslungsreiche Bedingungen Fortschritte machen können.
Das Konzept: Skifahren am Vormittag, Sprachen am Nachmittag
Der typische Tagesablauf im Wintercamp in Liddes folgt demselben bewährten Rhythmus, der sich bereits in Braunwald bewährt hat.
Nach einem guten Frühstück in der Unterkunft geht es am Vormittag direkt auf die Piste. Drei Stunden Ski- oder Snowboardunterricht mit unseren SchneesportlehrerInnen stehen auf dem Programm. Die Gruppen werden nach Niveau eingeteilt – schliesslich macht es wenig Sinn, AnfängerInnen, die gerade erst lernen, sicher auf den Skiern zu stehen, mit Fortgeschrittenen zusammenzubringen, die ihre Kurventechnik bereits beherrschen.
AnfängerInnen, Mittelstufe oder Fortgeschrittene: Alle machen in ihrem eigenen Tempo Fortschritte – sicher begleitet von unseren Lehrpersonen, die ihre Begeisterung für den Schneesport weitergeben. Die Gruppen bleiben klein (maximal 8 Kinder pro Lehrperson), sodass eine individuelle Betreuung möglich ist. Und vor allem soll der Spass nicht zu kurz kommen. Denn Skifahren lernt man am besten, wenn man Freude am Schnee hat.
Gegen Mittag geht es zurück zur Unterkunft für ein warmes und stärkendes Mittagessen. Am Nachmittag stehen die Sprachkurse auf dem Programm: zwölf Stunden pro Woche, ebenfalls in kleinen Gruppen von 6 Teilnehmenden. Französisch, Englisch oder Deutsch – je nachdem, was dein Kind wählt. Und für alle, die lieber ihre Grundlagen in Mathematik festigen möchten? Auch das ist möglich, mit demselben unterstützenden Ansatz.

Warum Sprachunterricht am Nachmittag? Dahinter steckt ein pädagogisches Konzept. Nach einem aktiven Vormittag auf der Piste sind die Kinder körperlich müde, aber mental aufnahmefähig. Sie konnten sich bewegen und ihre Energie ausleben und freuen sich darauf, sich im Warmen hinzusetzen. Dadurch entsteht eine entspannte Lernatmosphäre, in der sie sich gut konzentrieren können.
Internationale Atmosphäre und überschaubare Gruppen
Im Camp in Liddes treffen tatsächlich viele verschiedene Nationalitäten aufeinander: Kinder und Jugendliche aus der Deutschschweiz und der Romandie, aus Frankreich, Italien, Deutschland, Brasilien, Taiwan und vielen weiteren Ländern. Diese Vielfalt ist eine grosse Bereicherung.
Auch in den kleinen Sprachgruppen achten wir bewusst auf eine Mischung verschiedener Nationalitäten. Das Ergebnis? Die Kinder müssen eine gemeinsame Sprache finden, um miteinander zu kommunizieren. Genau hier passiert etwas Besonderes: Die Sprache wird zu einem lebendigen Werkzeug und ist nicht mehr einfach nur ein Schulfach.
Die Gruppen von 6 Teilnehmenden sind nicht einfach ein Marketingargument, sondern Teil unseres pädagogischen Konzepts. In einer Gruppe von 6 kommen alle zu Wort. Niemand kann sich komplett verstecken, gleichzeitig steht aber auch niemand ständig im Mittelpunkt. Es ist eine ideale Grösse für eine angenehme Gruppendynamik, in der sich alle trauen können, ohne Angst vor Fehlern zu sprechen.
Unsere Basis in Liddes: ein Ort zum Zusammenleben, kein Hotel

Unsere Unterkunft in Liddes ist unsere Basis: ein lebendiger und grosszügiger Ort, der für Jugendgruppen gemacht ist.
Sonnige Terrassen laden nach einem Tag auf der Piste zum Entspannen ein. Je nach Alter und Gruppeneinteilung gibt es Einzel-, Doppel-, 4er- oder 6er-Zimmer. Im Gemeinschaftsraum warten Gesellschaftsspiele, Tischfussball und Billard. Ausserdem gibt es eine kleine Bar (ohne Alkohol), an der heisse Schokolade, Sirup und andere kleine Stärkungen nach einem Tag in den Bergen angeboten werden.
Die Mahlzeiten werden von unserem Team direkt vor Ort zubereitet. Richtige Küche statt aufgewärmter Fertiggerichte: ausgewogen und mit grosszügigen Portionen für aktive Kinder. Selbstverständlich berücksichtigen wir auch Allergien und besondere Ernährungsformen.
Die Atmosphäre ist gemütlich und ungezwungen. Es ist kein Hotel mit stillen Korridoren, sondern ein lebendiger Ort, an dem gelacht, im Aufenthaltsraum Karten gespielt und am Feuer Geschichten erzählt werden.
Ein 5-Sterne-Hotel solltest du allerdings nicht erwarten. Es bleibt ein Camp für Kinder: Das Frühstück wird nicht ans Bett gebracht und die Kinder helfen nach dem Mittag- und Abendessen beim Aufräumen mit.
Mehr als Skifahren: Ausflüge in eine faszinierende Region
Zweimal pro Woche verlassen wir die Skipisten und entdecken die geschichts- und naturreiche Umgebung.
Hier einige Beispiele für mögliche Ausflüge:
Schlittschuhlaufen auf dem gefrorenen Champex-Lac: Wenn die Bedingungen es zulassen, gehört dieser Ausflug zu unseren Favoriten. Der gefrorene See vor dem Combins-Massiv, klare Bergluft und Schlittschuhlaufen mitten in der Berglandschaft – ein besonderes und unvergessliches Erlebnis.
Charlie-Chaplin-Museum in Vevey: Weniger als eine Stunde entfernt befindet sich dieses besondere Museum, das dem berühmten Komiker gewidmet ist, der seine letzten Lebensjahre in der Schweiz verbrachte. Für Kinder ist es eine unterhaltsame Möglichkeit, mehr über Filmgeschichte, Kunst und Schweizer Kultur zu erfahren.
Aquatis oder Olympisches Museum in Lausanne: Zwei aussergewöhnliche Museen. Aquatis ist das grösste Süsswasseraquarium Europas und auch für Jugendliche faszinierend. Im Olympischen Museum dreht sich alles um die Geschichte des Sports, Inspiration und olympische Träume.
Ausflug nach Aosta in Italien mit Pizza in der Stadt: Einer unserer beliebtesten Ausflüge! Liddes liegt über den Tunnel des Grossen St. Bernhard nur etwa eine Stunde von Aosta entfernt. Eine tolle Gelegenheit, Italien, römische Architektur, eine andere Kultur und natürlich italienisches Gelato zu entdecken. Und am Abend gibt es Pizza in einem Restaurant in Aosta – ein Erlebnis, das in Erinnerung bleibt.
Diese Ausflüge sind kein Pflichtprogramm, sondern eine willkommene Abwechslung. Sie bringen einen anderen Rhythmus in die Woche, ermöglichen neue Erlebnisse und schaffen gemeinsame Erinnerungen. Oft entstehen gerade in solchen Momenten besonders enge Freundschaften. Und wenn das Wetter nicht mitspielt, wechseln wir auf Indoor-Aktivitäten wie Trampolinhalle, Lasertag oder Bowling.

Abendprogramm
Nach dem Abendessen startet das Abendprogramm: Gruppenspiele, Tischfussballturniere, Themenabende, gemütliche Abende am Feuer und kreative Aktivitäten.
Das Ziel? Die Kinder sollen müde, aber glücklich ins Bett gehen – und sich schon auf den nächsten Tag freuen.
Die Handynutzung beschränken wir auf ungefähr eine Stunde pro Tag (normalerweise zwischen 19 und 20 Uhr), damit die Kinder ihre Eltern anrufen oder ein paar Nachrichten verschicken können. Die restliche Zeit leben wir im Moment, verbringen Zeit miteinander und knüpfen Kontakte, die nicht über einen Bildschirm laufen.
Eine Option für echte SchneeliebhaberInnen
Manche Kinder wollen einfach nur Ski fahren. Vom Morgen bis zum Abend. Sie brauchen keinen Sprachunterricht und möchten ihre Zeit auf der Piste maximal ausnutzen.
Für sie bieten wir die Option „Ski Intensiv“ an. Anstelle der 12 Stunden Sprachunterricht gibt es 10 zusätzliche Stunden Ski- oder Snowboardunterricht. Das ergibt insgesamt 25 Stunden pro Woche, um die drei Skigebiete zu erkunden, die Technik zu verbessern und unterschiedliche Gelände kennenzulernen.
Diese Option eignet sich besonders für Kinder, die bereits in einem mehrsprachigen Umfeld leben, intensiven Sprachunterricht in der Schule haben oder einfach eine Woche lang möglichst viel Zeit auf den Skiern verbringen möchten.
Die praktischen Details, die wichtig sind
Eine Campwoche (7 Tage) ab CHF 1'300 beinhaltet:
- 12 Stunden Sprachunterricht (Französisch, Englisch, Deutsch) oder Mathematik
- 15 Stunden Ski- oder Snowboardunterricht mit qualifizierten SchneesportlehrerInnen
- Skipässe für die drei Skigebiete (Vichères-Liddes, Champex-Lac, La Fouly)
- Unterkunft mit Vollpension (alle Mahlzeiten)
- 2 Ausflüge in der Region
- Tägliches Abendprogramm
- Betreuung rund um die Uhr durch unser Team
- Teilnahmezertifikat
Zwei Campwochen (14 Tage) gibt es ab CHF 2'200 – mit dem doppelten Umfang der oben genannten Leistungen.
Was NICHT inbegriffen ist:
- Miete der Ski- oder Snowboardausrüstung: CHF 200 für Standardmaterial, CHF 300 für Premiummaterial. Skibekleidung (Hosen, Jacken, Handschuhe) stellen wir nicht zur Verfügung – auch dann nicht, wenn du die Ausrüstung über uns mietest!
- Anreise nach Liddes (wir können jedoch eine begleitete Anreise ab Martigny oder anderen Abfahrtsorten organisieren)
Weitere Informationen:
- Die Gruppengrössen sind begrenzt, um eine hohe Qualität zu gewährleisten
- Wir nehmen Kinder und Jugendliche von 8 bis 17 Jahren auf und teilen sie in passende Altersgruppen ein
- Wenn dein Kind eine eigene Ausrüstung hat, kann es diese gerne mitbringen und ihr spart die Mietkosten
- Helme sind obligatorisch (entweder inklusive oder selbst mitzubringen)
Warum Liddes statt eines anderen Wintercamps?
Zunächst einmal wegen der besonderen Kombination aus Ski und Sprachen mit denselben Lehrpersonen.
Dann wegen der sehr kleinen Gruppen mit maximal 6 Teilnehmenden. Das ist für uns zwar aufwendiger, bietet deinem Kind aber eine bessere Betreuung.
Dazu kommen drei Skigebiete statt nur eines. Dein Kind fährt nicht einfach nur Ski, sondern entdeckt eine ganze Region.
Die internationale Atmosphäre: Wir bringen bewusst unterschiedliche Nationalitäten und Kulturen zusammen.
Die besonderen Ausflüge: Schlittschuhlaufen auf einem Bergsee, spannende Museen, ein Ausflug nach Italien ... Es geht nicht nur ums Skifahren, sondern um ein echtes Bergerlebnis.
Und natürlich die Region selbst. Die Region St. Bernhard gehört zu den schönsten Gegenden der Schweiz: ursprünglich, authentisch und voller Geschichte. Dein Kind wird hier nicht nur Ski fahren, sondern die Alpen wirklich erleben.
Was wir dir auch ganz offen sagen möchten
Das sind keine Luxusferien. Die Unterkunft ist gemütlich und komfortabel, aber einfach. Wenn dein Kind Luxus erwartet, ist es vermutlich nicht der richtige Ort. Wenn es hingegen ein echtes Camp erleben möchte, passt es perfekt.
Dein Kind wird müde sein. Das ist normal. Vormittags Ski fahren, nachmittags lernen und danach noch gemeinsam etwas erleben – das ist ein intensives Programm. Und genau darum geht es.
Wir versprechen keine sprachlichen Wunder. Eine Woche reicht nicht aus, um zweisprachig zu werden. Sie reicht aber sehr wohl aus, um Hemmungen abzubauen, Selbstvertrauen zu gewinnen und zu merken, dass man sich auch in einer anderen Sprache verständigen kann.
Das Wetter kann unberechenbar sein. Wir sind im Winter in den Bergen. Manchmal scheint die Sonne, manchmal schneit es, manchmal ist es windig. Wir passen uns an und haben immer einen Plan B – das Wetter können aber auch wir nicht kontrollieren.
Die ersten 24 bis 48 Stunden können schwierig sein. Vor allem beim ersten Camp ist es normal, sich zunächst etwas verloren zu fühlen. Unser Team ist darauf vorbereitet und begleitet die Kinder in dieser Phase. Meistens läuft ab dem dritten Tag alles wie von selbst.
Wie kannst du dein Kind anmelden?
Gehe auf frilingue.ch, wähle deine gewünschten Daten und folge den einzelnen Schritten der Anmeldung. Fülle das Formular mit allen wichtigen Informationen aus: Sprachniveau, Skiniveau, medizinische Besonderheiten und Ernährungsform.
Wenn du Fragen oder besondere Wünsche hast, kontaktiere uns gerne. Wir klären solche Dinge lieber im Voraus. Jedes Kind ist anders, manche benötigen besondere Anpassungen, und wir tun unser Bestes, damit der Aufenthalt für alle funktioniert.
Die Plätze sind begrenzt. Deshalb empfehlen wir dir, dein Kind frühzeitig anzumelden – insbesondere während der Schulferien.
Du bist noch unsicher?
Das ist ganz normal. Das eigene Kind in ein Camp zu schicken, ist eine wichtige Entscheidung.
Was wir dir sagen können: Wir machen das seit 2007 und haben bereits Tausende Kinder und Jugendliche bei uns willkommen geheissen. Wir wissen, was funktioniert. Wir bilden unsere Teams aus, haben klare Abläufe entwickelt und über die Jahre gelernt, mit den unterschiedlichsten Situationen umzugehen.
Vor allem aber lieben wir, was wir tun. Unsere Betreuenden sind nicht einfach da, um etwas Geld zu verdienen. Sie sind hier, weil sie ihre Begeisterung für Sprachen und den Schneesport weitergeben möchten. Weil sie gerne sehen, wie Kinder Fortschritte machen. Und weil sie an Lernen durch echte Erfahrungen glauben.
Natürlich kann es auch schwierige Momente geben: Heimweh, einen Sturz oder Frustration. Vor allem aber gibt es viel zu lachen, Fortschritte, neue Freundschaften und Erinnerungen, die noch lange bleiben.
Wenn du dein Kind am Ende wieder abholst, wirst du vielleicht eine kleine Veränderung bemerken: etwas selbstbewusster, etwas selbstständiger und ein Stück gewachsen. Mit jeder Menge Geschichten im Gepäck und vielleicht schon mit dem Wunsch, im nächsten Jahr wiederzukommen.
Genau das ist der friLingue-Spirit in Liddes: Lernen mit Spass. Fortschritte machen, ohne es wirklich zu merken. Und mit unvergesslichen Erinnerungen und Freundschaften aus aller Welt nach Hause fahren.
Häufig gestellte Fragen:
Mein Kind ist noch nie Ski gefahren. Ist das ein Problem?
Überhaupt nicht. Wir nehmen alle Niveaus auf. Die Gruppen werden nach Niveau eingeteilt und unsere SchneesportlehrerInnen vermitteln die Grundlagen sicher und Schritt für Schritt.
Mein Kind fährt gut Ski, ist aber sprachlich noch nicht so weit. Passt das Camp trotzdem?
Absolut. Die Skigruppen werden nach Skiniveau und die Sprachgruppen nach Sprachniveau eingeteilt. Beides ist unabhängig voneinander.
Welche Sprachen kann mein Kind lernen?
Französisch, Englisch oder Deutsch. Alternativ kann Mathematik gewählt werden.
Kann mein Kind mit einem Freund oder einer Freundin kommen?
Ja, gerade für das erste Camp ist das eine tolle Idee. Wir können versuchen, beide im selben Zimmer unterzubringen. Für den Unterricht werden sie jedoch entsprechend ihrem jeweiligen Niveau eingeteilt.
Was passiert bei schlechtem Wetter?
Wir passen das Programm an. Wenn die Bedingungen schlecht sind, stehen alternative Aktivitäten zur Verfügung: Indoor-Spiele, kreative Workshops oder Skitheorie. Die Sicherheit hat immer Priorität.
Mein Kind hat eine Lebensmittelallergie. Wie geht ihr damit um?
Wir nehmen Allergien sehr ernst. Gib uns die entsprechenden Informationen bei der Anmeldung an. Wir leiten sie an unser Küchenteam weiter und sorgen dafür, dass dein Kind bei jeder Mahlzeit eine geeignete Alternative erhält.
Ist der Sprachunterricht wie in der Schule?
Nein. Wir möchten die Schule nicht einfach wiederholen. Der Unterricht ist spielerisch, interaktiv und auf Kommunikation ausgerichtet. Das Ziel ist, dass die Kinder sich trauen zu sprechen und mehr Selbstvertrauen gewinnen.
Darf mein Kind sein Handy benutzen?
Ja, allerdings ist die Nutzung auf ungefähr eine Stunde pro Tag beschränkt (normalerweise zwischen 19 und 20 Uhr). In der restlichen Zeit werden die Handys eingesammelt, damit die Kinder miteinander interagieren und die gemeinsame Zeit geniessen können.
Wie kommt mein Kind nach Liddes?
Liddes ist mit dem Zug bis Orsières und anschliessend mit dem Bus erreichbar. Für alleinreisende Kinder bieten wir ausserdem eine begleitete Anreise ab Bern oder Zürich an.
Was passiert, wenn sich mein Kind verletzt?
Unsere Betreuenden sind in Erster Hilfe geschult. Kleinere Verletzungen können wir direkt vor Ort versorgen. Bei ernsthafteren Verletzungen wird umgehend medizinische Hilfe hinzugezogen. In der Region stehen medizinische Einrichtungen zur Verfügung und bei Bedarf ist das Spital in Sion erreichbar.
Mein Kind ist schüchtern. Wird es Anschluss finden?
Die kleinen Gruppen eignen sich besonders gut für zurückhaltende Kinder. In einer Gruppe von 6 geht niemand in der Masse unter. Kontakte entstehen meist ganz natürlich und unser Team achtet darauf, jedes Kind entsprechend seiner Persönlichkeit zu begleiten.
Gibt es einen festen Tagesablauf oder variiert das Programm?
Der grundsätzliche Rhythmus bleibt ähnlich – Skifahren am Vormittag, Unterricht am Nachmittag und Aktivitäten am Abend. Die Inhalte variieren jedoch. Die beiden Ausflüge sorgen zusätzlich für Abwechslung und auch das Abendprogramm ist jeden Tag anders.
Mein Kind ist 17 Jahre alt. Ist es dafür nicht schon zu alt?
Überhaupt nicht. Wir nehmen Jugendliche bis 17 Jahre auf und achten auf passende Altersgruppen sowie entsprechend mehr Selbstständigkeit für die Älteren.
Was muss mein Kind mitbringen?
Nach der Anmeldung erhältst du eine detaillierte Packliste. Dazu gehören warme und funktionale Skibekleidung, Toilettenartikel, gegebenenfalls Medikamente, eine Trinkflasche, Sonnenbrille und Sonnencreme – Letztere sind in den Bergen besonders wichtig.
Du hast noch weitere Fragen?
Kontaktiere uns direkt unter info@frilingue.com oder ruf uns an. Wir beantworten deine Fragen gerne bereits vor der Anmeldung. Jede Familie ist anders, jedes Kind ist einzigartig – und wir sind da, um euch zu unterstützen.
Und das war's! Eine Woche in Liddes ist mehr als nur ein Wintercamp. Es ist ein Abenteuer mitten in den Alpen, eine Reise durch drei unterschiedliche Skiwelten, eine internationale Gemeinschaft und vor allem eine Woche, in der dein Kind lernt, ohne es wirklich zu merken.
Bis bald in Liddes!