Wie hältst du deine Kinder in den Frühlingsferien sinnvoll beschäftigt? Wir haben eine Idee

Wie hältst du deine Kinder in den Frühlingsferien sinnvoll beschäftigt? Wir haben eine Idee

Das Wichtigste: Die Frühlingsferien stehen vor der Tür – und damit die Frage, die alle Eltern kennen: Wie hält man die Kinder sinnvoll beschäftigt, ohne dass sie zwei Wochen lang am Bildschirm hängen? Unsere Frühlingscamps in der Region St. Bernhard kombinieren 15 Stunden Unterricht (Sprachen oder Mathematik – du wählst), kreative und sportliche Workshops am Nachmittag, Ausflüge in die Walliser Alpen und Abendaktivitäten, die jeden Tag mit viel Lachen ausklingen lassen. Das Ganze in einem gemütlichen Bergchalet mit Vollpension und einer Handyzeit von maximal 1 Stunde pro Tag. Für besonders Motivierte sind zusätzlich Tennis- oder Reitoptionen buchbar.



Schulferien sind für Eltern ein bisschen wie der ultimative Stresstest. Einerseits sollen sich die Kinder erholen, Spass haben und die freie Zeit geniessen. Andererseits möchten wir nicht, dass sie alles vergessen, was sie während des Schuljahres gelernt haben – oder vielleicht sogar ein wenig vorauskommen.

Gute Nachrichten: Das eine schliesst das andere nicht aus. Seit 2007 begrüssen wir Kinder und Jugendliche von 8 bis 17 Jahren in unseren Frühlingscamps in Liddes in der Region Grand St. Bernard. Und wir können dir eines sagen: Die Zeit vergeht für sie wie im Flug.


Vormittags: Unterricht, der sich nicht wie Schule anfühlt

Vergiss sofort das Bild von Reihen voller Pulte und einer Lehrperson, die ihren Stoff herunterbetet, während die Schülerinnen und Schüler aus dem Fenster schauen. Bei friLingue laufen die Vormittage anders. Jedes Kind wählt sein Fach: Englisch, Deutsch, Französisch oder Mathematik. Fünfzehn Stunden Unterricht pro Woche, verteilt auf die Vormittage. Aber Achtung: fünfzehn Stunden, die wie im Flug vergehen. Warum? Weil unsere Gruppen maximal sechs Teilnehmende umfassen. Sechs. Nicht fünfundzwanzig wie in einer normalen Schulklasse. Mit sechs Kindern kann sich niemand hinten verstecken. Alle machen mit, alle sprechen, alle kommen voran.

Unsere Lehrpersonen sind nicht da, um Vokabellisten auswendig lernen zu lassen. Es sind Muttersprachlerinnen und Muttersprachler (oder auf muttersprachlichem Niveau), die auf Sprechen und echte Kommunikation setzen. Im Unterricht gibt es Spiele, Debatten und Rollenspiele. Man lernt, ein Essen zu bestellen, die eigene Meinung zu vertreten oder eine Geschichte zu erzählen. Grammatik gibt es natürlich auch – aber sie kommt organisch und dient dem, was man sagen möchte, nicht als Selbstzweck.

Die Kinder werden nach Niveau eingeteilt, von Anfänger (A1) bis Fortgeschrittene (B2/C1). Und die Lehrpersonen passen sich auch den Interessen der Gruppe an. Wenn eine Klasse mit Songtexten arbeiten oder einen Sketch vorbereiten möchte, ist das möglich. Das Ziel ist nicht, dein Kind in einer Woche zweisprachig zu machen – seien wir ehrlich, das gibt es nicht. Das Ziel ist, die Lust am Lernen zu wecken, zu zeigen, dass eine Sprache nützlich ist und dass Üben Spass machen kann. Es geht darum, deinem Kind zu zeigen, wie man lernt.

 

Sprachkurs Frühlingscamp friLingue

 

Nachmittags: gestalten, bewegen, entdecken

Nach dem Mittagessen werden die Hefte weggelegt. Der Nachmittag gehört den Workshops. Jeden Tag wählen die Teilnehmenden aus mehreren Aktivitäten. Die Liste variiert je nach Woche, aber hier ein Einblick in mögliche Angebote:

  • Für die Kreativen: Malen, Tonskulpturen, Vogelhäuser bauen, einen Kurzfilm drehen usw.
  • Für Strategen: Schach-Workshop (Taktik, Probleme, Partien), KI-Workshop usw.
  • Für Sportliche: Basketball, Baseball, Wanderungen mit Bestimmung von Wildpflanzen usw.

 

Diese Workshops sind nicht einfach Zeitvertreib. Sie ermöglichen den Kindern, neue Leidenschaften zu entdecken, Fähigkeiten zu entwickeln, die sie in der Schule nicht unbedingt ausleben, und vor allem weiterhin mit anderen Teilnehmenden zu kommunizieren – oft in der Sprache, die sie gerade lernen.

Denn ja, in unseren Camps kommen Kinder aus der ganzen Schweiz (und darüber hinaus) zusammen: französischsprachige, deutschsprachige, manchmal auch Kinder aus dem Tessin. Und wenn ein französischsprachiges Kind einem deutschsprachigen die Baseballregeln erklären will – welche Sprache wird wohl verwendet? Genau die, die sie lernen. Das ist natürliche Immersion.


Ausflüge: Das Wallis als Spielplatz


Zweimal pro Woche am Nachmittag (plus Samstag) gehen wir auf Ausflüge. Die Region Grand St. Bernard ist ein aussergewöhnlicher Spielplatz – und es wäre schade, nur im Chalet zu bleiben.

Auf dem Programm stehen: der Lac de Champex mit seinen Bergspiegelungen; Wanderungen auf den Alpen, wo wir manchmal den berühmten Bernhardinern begegnen; Laser Tag im Wald (ja, Teens lieben es); die Entdeckung von Sion mit seinen Schlössern; und manchmal sogar ein Abstecher ins Aostatal auf der italienischen Seite – mit einer echten Pizza zum Tagesabschluss.

Diese Ausflüge sind auch eine Gelegenheit, als Gruppe zusammenzuwachsen, Erinnerungen zu schaffen und Abenteuer zu erleben, von denen die Teilnehmenden noch jahrelang erzählen.

 

Wanderung in der Schweiz Frühlingscamp friLingue


Abende: der Lieblingsmoment der Teilnehmenden


Nach dem Abendessen (zubereitet von unserem Koch – dazu gleich mehr) ist Zeit für die Abendaktivitäten. Oft ist das genau der Moment, auf den sich die Kinder am meisten freuen.

Discoabend, Karaoke, Brettspielturnier, Casino (mit Spielchips, keine Sorge), Lagerfeuer, Werwolf-Spiel, riesiges Versteckspiel im Chalet … Jeder Abend bringt seine Überraschung. Unser Aktivitätenteam legt grossen Wert darauf, dass keine Langeweile aufkommt und alle mit einem Lächeln ins Bett gehen.


Unterkunft: ein echtes Bergchalet


Die Teilnehmenden übernachten in unserem Chalet in Liddes, in Mehrbettzimmern oder Schlafsälen. Gemeinschaftsduschen und -toiletten, echtes Sommerlager-Feeling und Freundschaften, die nach dem Lichtlöschen mit der Taschenlampe weiterleben. Beim Essen sparen wir nicht: drei Mahlzeiten pro Tag, frisch von unserem Koch zubereitet, plus Früchte und Snacks über den Tag verteilt. Die Kinder sind viel in Bewegung – sie brauchen Energie. Wir sorgen dafür, dass es ihnen an nichts fehlt.

 

Chalet in den Bergen Frühlingscamp friLingue

 

Handys: eine Stunde pro Tag, nicht mehr


Wir wissen, dass das einige Teens (und manche Eltern) verunsichern kann. Aber unsere Regel ist klar: Handys sind auf eine Stunde pro Tag begrenzt, meist am Ende des Tages (Ausnahme an Ausflugstagen: unterwegs haben die Kinder Zugriff auf ihr Handy – aus Sicherheitsgründen, aber auch, damit sie Fotos machen können).

Warum? Weil wir den Unterschied sehen. Kinder, die sich von ihren Bildschirmen lösen, sprechen mehr miteinander, nehmen aktiver an den Aktivitäten teil und knüpfen stärkere Beziehungen. Sie erleben ihr Camp, statt es nur zu filmen. Und ehrlich gesagt: Nach einem Tag voller Unterricht, Workshops, Ausflüge und Abendaktivitäten bleibt ohnehin kaum Zeit, das Handy zu vermissen.


Tennis-Option: für alle, die von Wimbledon träumen


Ist dein Kind tennisbegeistert? Wir haben an sie gedacht.

Für einen Aufpreis von 150 CHF pro Woche kann es die Nachmittagsworkshops durch Tenniseinheiten ersetzen. Training, Challenges und Matches – alles betreut von erfahrenen Coaches auf einem Outdoor-Platz (oder indoor bei schlechtem Wetter).

Die Coaches sprechen während der Einheiten Englisch. Eine weitere Gelegenheit, die Sprache mit dem Schläger in der Hand zu üben. Wir arbeiten an Spieltechnik, Regeln und vor allem an der Freude am Spiel – mit den Alpen als Kulisse. Inspirierender geht es kaum.


Reit-Option: für Pferdefans


Auch Reiten ist möglich. Für 250 CHF pro Woche kann dein Kind die Workshops durch Reitstunden in Verbier ersetzen – dreimal pro Woche (Montag-, Mittwoch- und Freitagnachmittag).

Diese Option eignet sich für Anfängerinnen und Anfänger sowie für Reiterinnen und Reiter mit Grundkenntnissen, jedoch nicht für Fortgeschrittene, die ein intensives Training suchen. Die Idee ist, das Reiten in einer wunderschönen Umgebung mit leidenschaftlichen Instruktorinnen und Instruktoren zu entdecken.


Warum Frühling?


Sommercamps haben ihren Reiz, das stimmt. Aber der Frühling hat etwas Besonderes. Die Berge erwachen. Auf den Gipfeln schmilzt der Schnee, die ersten Blumen brechen durch, die Luft ist frisch, aber die Sonne wärmt. Es ist die ideale Jahreszeit zum Wandern und um die Natur beim Erwachen zu beobachten. Und ausserdem fällt der Frühling oft in einen strategisch günstigen Moment im Schuljahr. Weit genug weg von den Prüfungen, damit die Kinder durchatmen können, und früh genug, um das Gelernte vor dem Endspurt zu festigen.


Was wir dir nicht versprechen


Wir versprechen nicht, dass dein Kind zweisprachig zurückkommt. Das wäre nicht ehrlich. Wir versprechen auch nicht, dass es jede Minute lieben wird. Vielleicht gibt es einen Workshop, der langweilt, einen Ausflug im Regen oder ein Zimmergspänli, das schnarcht.

Was wir dir versprechen: eine echte Erfahrung. Dass dein Kind Menschen trifft, die anders sind als es selbst. Dass es seine Komfortzone verlässt. Dass es Neues über sich entdeckt. Und dass es mit Geschichten zurückkommt, mit neuen Freundschaften – und wahrscheinlich mit dem Wunsch, nächstes Jahr wiederzukommen. Und das ist für uns mehr wert als alle Marketingversprechen der Welt.


FAQ: deine Fragen, unsere Antworten


Ab welchem Alter kann man an den Frühlingscamps teilnehmen?
Die Frühlingscamps in Liddes/St. Bernard begrüssen Kinder und Jugendliche von 8 bis 17 Jahren. Die Einteilung erfolgt nach Alter und Niveau – sowohl im Unterricht als auch bei den Aktivitäten.

Kann mein Kind statt einer Sprache Mathematik wählen?
Absolut. Wir bieten Englisch, Deutsch, Französisch und Mathematik an. Die Wahl richtet sich nach Bedarf und Interesse.

Wie viele Kinder sind pro Klasse?
Maximal sechs. Das ist unser Markenzeichen. In so kleinen Gruppen hat jedes Kind Zeit zu sprechen, Fragen zu stellen und im eigenen Tempo Fortschritte zu machen.

Sind die Lehrpersonen ausgebildete Fachkräfte?
Ja. Es sind erfahrene Lehrpersonen, Muttersprachlerinnen und Muttersprachler oder auf muttersprachlichem Niveau. Sie sind in unserer Methodik geschult, die den Fokus auf Sprechen und einen spielerischen Ansatz legt.

Mein Kind ist schüchtern. Wird es Anschluss finden?
Das ist eine häufige Sorge – und völlig verständlich. Die gute Nachricht: Kleine Gruppen und die herzliche Atmosphäre helfen enorm. Die meisten «schüchternen» Kinder finden bereits am ersten Tag Anschluss. Unser Team achtet zudem aktiv darauf, dass niemand isoliert bleibt.

Was passiert bei Lebensmittelallergien?
Bitte bei der Anmeldung angeben. Unser Koch passt die Mahlzeiten entsprechend an. Bei komplexen Allergien (z. B. Glutenunverträglichkeit) fällt ein Zuschlag von 100 CHF an, um angepasste Mahlzeiten zu garantieren.

Kann mein Kind nach Hause telefonieren?
Ja, während der täglichen Handyzeit. Bei Heimweh oder Notfällen kann unser Team auch ausserhalb dieses Zeitfensters einen Anruf ermöglichen.

Ist ein bestimmtes Sprachniveau erforderlich?
Nein. Wir begrüssen alle Niveaus – von Anfänger (A1) bis Fortgeschritten (B2/C1). Ein Einstufungstest am Sonntagabend hilft, ausgeglichene Gruppen zu bilden.

Ersetzt die Tennis- oder Reitoption den Unterricht am Morgen?
Nein. Diese Optionen ersetzen nur die Nachmittagsworkshops. Der Sprach- oder Mathematikunterricht am Morgen findet weiterhin statt.

Wie laufen An- und Abreise ab?
Anreise ist am Sonntag zwischen 17:00 und 18:00 Uhr im Chalet. Die Abreise erfolgt am folgenden Samstag, in der Regel zwischen 15:30 und 16:00 Uhr. Begleitete Transfers ab Zürich oder Bern sind gegen Aufpreis möglich.

Was, wenn mein Kind Heimweh bekommt?
Das ist normal, besonders beim ersten Aufenthalt. Unser Team ist geschult, solche Momente einfühlsam zu begleiten. Wir bieten Ablenkung durch Aktivitäten und ermöglichen bei Bedarf einen Anruf nach Hause. In den allermeisten Fällen verschwindet das Heimweh bereits nach dem zweiten Tag, wenn die ersten Freundschaften entstehen.


Noch Fragen? Kontaktiere uns gerne unter info@frilingue.com oder telefonisch unter +41 (0)26 321 34 34. Wir sprechen immer gerne mit Eltern – das gehört auch zu friLingue.

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